Bove

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Bove-Verbundete-CoverEin Abend bei André Blutel. Roman
Aus dem Französischen und mit einem Nachwort von Thomas Laux
Edition diá, Berlin
152 Seiten, Broschur
18,00 €
ISBN 978-3-86034-423-1
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Maxime Corton kommt aus Wien mit dem Zug in der Pariser Gare de l’Est an, findet ein Hotel und zieht bald wieder los für einen Gang durch die Stadt. Der Mann, Ende zwanzig, ist offensichtlich ohne Familie und auch ohne Job. In einer Brasserie lernt er die junge Madeleine kennen, eine Prostituierte. Sie nimmt ihn mit, doch mitten in der Nacht verlässt er sie, weil er allein sein will. Anderntags beschließt er, seinen alten Freund Andé Blutel zu treffen. Dieser hat ohnehin ein paar Freunde zu sich eingeladen. Maxime verspricht sich einiges von dem Treffen, will er doch seinem Leben einen neue Richtung geben.
»Ein Abend bei André Blutel« von 1927 ist, nach »Meine Freunde« und »Armand«, der dritte Roman Boves unter eigenem Namen und womöglich der auffälligste in seinem Gesamtwerk. Der vorliegende Roman sticht heraus aus seinem Werk, weil er sich partout in kein Schema pressen lassen will.

Der Übersetzer
Thomas Laux ist Literaturkritiker und Übersetzer aus dem Französischen. Er lebt in Düsseldorf
 

BoveAftalionCoverAftalion, Alexandre. Erzählung
Aus dem Französischen von Ursula Dörrenbächer
Edition diá, Berlin
28 Seiten, Broschur
10,00 €
ISBN 978-3-86034-428-6
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»Alexandre, ein vagabundierender Intellektueller, ist auf dem Weg von Osteuropa nach Paris. Überall wo er hinkommt, ergreift er Gelegenheiten, sein Ziel ehrgeiziger Pläne zu erreichen, Arzt, Beamter oder Gelehrter zu werden. In Paris nimmt er an gebildeten Diskussionen teil, lernt ein Mädchen kennen, beide finden zueinander, haben einen Sohn, dem Alexandre alle Segnungen eines besseren Lebens angedeihen lassen will. Ein inniges Vater-Sohn-Verhältnis bahnt sich an, aus dem sich die Mutter in schamhafter Unnahbarkeit entfernt. […]
Nicht die Geschichte selbst ist es, die interessiert, den Leser fesselt, ja tief bewegt: Es ist die Art und Weise, wie sie im Kontext von Boves Werk in ihrer poetischen Sprache auftaucht.« (Ludwig Harig in Die Zeit vom 13. April 1990)

»Wenn Sie niemals Emmanuel Bove gelesen haben – beginnen Sie mit ›Aftalion, Alexandre‹!« (Le Monde vom 12. März 1986)

Die Übersetzerin
Ursula Dörrenbächer wurde 1942 in Stettin geboren. Studium der Pädagogik in Heidelberg, der Politischen Wissenschaften, Soziologie, Philosophie und Religionswissenschaften in Berlin. Sie übersetzte u. a. »Saint Genet, Komödiant und Märtyrer« von Jean-Paul Sartre ins Deutsche. Ursula Dörrenbächer starb 2014 in Berlin.
 

BoveAhnungDie Ahnung. Roman
Aus dem Französischen von Thomas Laux
Deuticke im Zsolnay Verlag, Wien
159 Seiten, gebunden
17,90 €
ISBN 978-3-216-30117-8

»Ein echter Emmanuel Bove ist ›Die Ahnung‹, einer der kleinen Er-Romane, wie ›Ein Junggeselle‹ oder ›Menschen ohne Masken‹, in denen Bove mit Vorliebe und in satirischer Absicht Selbstbild und Fremdwahrnehmung kontrastiert hat. ›Die Ahnung‹ freilich ist von ernsterem Zuschnitt. Charles Benesteau, ein gutsituierter Anwalt um die fünfzig, beendet von einem Tag auf den anderen seine bürgerliche Existenz, verlässt seinen ›Platz unter den Menschen‹ und zieht in eine Bove'sche Behausung. Bald sieht er sich nicht allein der Verständnislosigkeit seiner Familie, sondern auch dem gestaltlosen Hass seiner neuen Mitbewohner ausgesetzt. Denn die Motive für seinen freiwilligen sozialen Abstieg sind allen unverständlich. Ein feines Kammerstück über den plötzlichen Umschlag der Gefühle und die Genese des Misstrauens: eine Studie in bove.
Dieses kleine Buch brachte ihm hervorragende Kritiken; verkauft wurden freilich nur 500 Exemplare. Als es erschien, gehörte Bove zu den anerkanntesten Schriftstellern Frankreichs.« (Andreas Nentwich in Die Zeit vom 22. März 1996)

»Nichts von dem, was ich von Bove bislang gelesen habe, hat mich so zufriedengestellt wie ›Le pressentiment‹. Bove besitzt die seltene Qualität, als Romancier geboren zu sein.« (Edmond Jaloux in Nouvelles Littéraires vom 16. November 1935)

Der Übersetzer
Thomas Laux

 

BoveArmandArmand. Roman
Aus dem Französischen von Peter Handke
Suhrkamp Verlag, Berlin
suhrkamp taschenbuch 2167
171 Seiten, Broschur
10,00 €
ISBN 978-3-518-38667-5

Armand erscheint zunächst als ein glücklicher Zwillingsbruder jenes Victor Bâton aus »Meine Freunde«, der vergeblich auf der Suche nach anderen Menschen war, mit denen er endlich glücklich sein könnte: Armand hat jemanden gefunden, eine Frau namens Jeanne, die ihn liebt und ihm sogar ein gewisses Wohlleben ermöglicht. Dann aber begegnet ihm eines Tages auf der Straße Lucien, ein Kumpan von früher, aus der Zeit der Armut und der Verlassenheit, und wenig später Marguerite, die Schwester Luciens, und es beginnt die Geschichte eines haarsträubenden Verhängnisses.

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BoveAussenseiterCoverEin Außenseiter. Roman
Aus dem Französischen von Dirk Hemjeoltmanns
Edition diá, Berlin
196 Seiten, Broschur
20,00 €
ISBN 978-3-86034-427-9
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»Ein Außenseiter« liest sich wie ein autobiographischer Text dieses virtuosen Zeichendeuters der französischen Moderne. Augenblicklich taucht man in eine fast kafkaeske Situation ein, die unerklärlich bedrohlich wirkt. Der Ich-Erzähler lebt isoliert in einem Hotelzimmer im Pariser Quartier Latin, seine materiellen Mittel sind begrenzt, aber ihre Herkunft scheint zwielichtig. Es gibt eine merkwürdige, fast mysteriöse Verbindung zu einem Arzt, dem alle Attribute eines Wohltäters anhaften. Ein gemeinsames Essen löst eine plötzliche Katastrophe für den Ich-Erzähler aus. Doch der Leser spürt ein unausgesprochenes Ereignis, eine unerhörte Begebenheit im Hintergrund, die diese Bedrohung erklären muss.

Der Übersetzer
Dirk Hemjeoltmanns 1945 in Gotha geboren, Gründer des manholt verlags mit Schwerpunkt französische Literatur (darunter fünf Übersetzungen von Romanen Emmanuel Boves) und Herausgeber der edition manholt im dtv. Zahlreiche Übersetzungen aus dem Französischen. Dirk Hemjeoltmanns starb 2017 in Bremen.
 

SuhrkampBeconBécon-les-Bruyères. Eine Vorstadt
Aus dem Französischen von Peter Handke
Suhrkamp Verlag, Berlin
Bibliothek Suhrkamp 872
82 Seiten, Pappband
4,95 €
ISBN 978-3-518-01872-9

1927, drei Jahre nach »Meine Freunde« und zwei Jahre nach »Armand« erschien Emmanuel Boves Schilderung des Pariser Vorortes Bécon-les-Bruyères – in der Beschreibung und Erfindung sich mischen. Dadurch erreicht Bove nicht nur die Vergegenwärtigung einer Vorstadt von Paris, sondern schafft ein Porträt der Vorstadt schlechthin. Dies gelingt ihm, wie Peter Handke bemerkt, dadurch, dass er den »Duktus der Geschichtsschreibung« nicht auf einen Helden, sondern auf einen Ort anwendet.

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LilienfeldBegenungBegegnung und andere Erzählungen
Aus dem Französischen und mit einem Nachwort von Thomas Laux
Lilienfeld Verlag, Düsseldorf
Lilienfeldiana Band 11
448 Seiten, Halbleinen, Fadenheftung, Leseband
24,90 €
ISBN 978-3-940357-22-9

»Begegnung« ist die erste Komplettübersetzung der französischen Ausgabe, in der 1988, unter dem Titel »Monsieur Thorpe«, gesammelte Erzählungen Boves aus verschiedenen Schaffensphasen und aus dem Nachlass veröffentlicht wurden. Und auch in diesen Geschichten bewährt sich Bove als glänzender Psychologe, der mit einem ganz eigenen Humor Verschränkungen und Widersprüche freilegt. Dabei begegnet man überwiegend jungen Männern, die glauben, souverän zu handeln, sich dann aber in geradezu grotesker Weise in den Fallstricken des eigenen Begehrens verheddern. Die Begegnungen mit dem weiblichen Geschlecht zeitigen ein denkwürdiges Kuriosum: das gekonnte Sichhineinversetzen in das Denken des Gegenübers verschafft keinerlei Vorteil. Im Gegenteil: Die vermeintliche Gabe wird zum größten Hindernis …

Die 24 Erzählungen, 16 von ihnen bisher unübersetzt, zeigen erneut Emmanuel Boves berühmte Beobachtungsgabe und seinen »Sinn für das berührende Detail«, wie Samuel Beckett es nannte.

»Im Kleid einer geradezu lapidaren Sprache erschließt sich der hochpoetische Kosmos eines Klassikers der Moderne.« (Ingeborg Waldinger in Neue Zürcher Zeitung vom 5. März 2013)

Der Übersetzer
Thomas Laux

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BoveDinahCoverDinah. Roman
Aus dem Französischen von Michaela Ott
Edition diá, Berlin
84 Seiten, Broschur
12,00 €
ISBN 978-3-86034-432-3
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Ein vernünftiger Ehrgeiz hat den Architekten Jean Michelez veranlasst, sich als Bauunternehmer selbständig zu machen. Auch in seinem Gefühlsleben schließt er einen Kompromiss: Nachdem er lange Zeit auf das ideale Wesen gewartet hat und immer wieder enttäuscht wurde, zieht er nun jede beliebige Gesellschaft der Einsamkeit vor. Er lebt nach dem Grundsatz, nichts zu geben, ohne etwas zu erhalten – im Beruf wie in der Liebe. Mehr als ungelegen kommt ihm daher eine Bitte seiner Nachbarin Madame Auriol, die nach dem Tod ihres Mannes zurückgezogen und ärmlich in einem Gartenhaus lebt und sich ganz der Pflege ihrer kranken Tochter Dinah hingibt. Den Aufenthalt in der Schweiz, der nach Auskunft des Arztes das einzige Heilmittel für Dinah sein könnte, kann sich Madame Auriol nicht leisten, weshalb sie sich in ihrer Not an Michelez wendet. Dieser weigert sich zunächst, ihr zu helfen. Erst als es zu spät ist, gewinnt seine wahre Natur die Oberhand.

»›Dinah‹ entpuppt sich als literarisches Kleinod.« (Jürg Altwegg in Frankfurter Allgemeine Zeitung)

Die Übersetzerin
Michaela Ott ist Professorin für Ästhetische Theorien an der Hochschule für Bildende Künste Hamburg, ihre Forschungsschwerpunkte sind u. a. poststrukturalistische Philosophie, Ästhetik und Politik sowie Ästhetik des Films. Zuletzt erschien (gemeinsam mit Hanne Loreck) »Ästhetiken der Wiederholung« (Hamburg 2014).
 

SuhrkampFalleDie Falle. Roman
Aus dem Französischen von Bernd Schwibs
Suhrkamp Verlag, Berlin
Bibliothek Suhrkamp 1174
200 Seiten, Pappband
11,99 €
ISBN 978-3-518-22174-7
suhrkamp taschenbuch 2986
194 Seiten, Broschur
7,50 €
ISBN 978-3-518-39486-1

Während der Jahre der Besetzung und des Vichy-Regimes in Frankreich gerät der Gaullist und Widerständler Joseph Bridet, ein wenig erfolgreicher Journalist, der mit Hilfe seiner Freunde in Vichy zu de Gaulle nach London gelangen will, aus ungeklärten Gründen in die Fänge der Kollaborationsbürokratie. Auch die fluchtartige Rückkehr nach Paris rettet ihn nicht, er wird verhaftet und in ein Internierungslager eingewiesen, aus dem heraus die Deutschen Geiseln für ihre »Vergeltungsmaßnahmen« abtransportieren. Die Falle schnappt zu.

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BoveFluchtCover1Flucht. Erzählung
Aus dem Französischen von Martin Hennig
Edition diá, Berlin
60 Seiten, Broschur
12,00 €
ISBN 978-3-86034-431-6
Bestellen bei Kohlibri

»Ein Hauch von Wahnsinn umgab sie. Ihre weitgeöffneten Augen glänzten. Ihre vernachlässigte Kleidung, die Flecken auf ihrem Rock, der Staub auf den Schuhen und ihre müden Gesichtszüge – all das vermochte ihre kindliche Frische und Unbekümmertheit gleichwohl nicht zu verbergen. Wenn sie sich auch als munteres Dämchen gab, so lag in ihrem glühenden Blick etwas Reines und Ungezähmtes …«
»Flucht« erschien im Oktober 1928 in einer Auflage von nur 300 Exemplaren, mit einer Originallithographie von Alexander Alexejew als Frontispiz. In seinem Vorwort zur Neuausgabe 1984 schrieb Raymound Cousse: »Die jugendliche Heldin ist von zu Hause ausgerissen. Mehrere Leute begeben sich auf die Suche. Zum einen sieht man die Erwachsenen, ihr Verhalten und ihre widerlichen Motive; zum anderen sind da die Arglosigkeit des Mädchens, seine Selbstsuche und erfundenen Geschichten, die so entwaffnend sind. Ein Kampf zwischen Plumpheit und Anmut.«

»Es sind immer die scheinbar unbedeutenden Ereignisse, die die Katastrophen auslösen.« (Emmanuel Bove)

Der Übersetzer
Martin Hennig, geboren 1951 in Basel, war Drehbuchautor, Regisseur und arbeitete als Dramaturg für verschiedene Fernsehsender. Er lebt heute als freier Autor und Dramaturg für Film und Theater in Zürich.
Zuletzt erschienene literarische Veröffentlichungen: »Teufel, Mestre und Madonna« (Novelle, 2016) und »Logans Party« (Roman, 2012), beide im Spiegelberg Verlag, Zürich.
 

BoveFluchtinderNachtFlucht in der Nacht. Einstellung des Verfahrens. Zwei Romane
Aus dem Französischen von Thomas Laux
Deuticke im Zsolnay Verlag, Wien
333 Seiten, gebunden
19,90 €
ISBN 978-3-216-30300-4

»Flucht in der Nacht« und »Einstellung des Verfahrens« sind so etwas wie das literarische Vermächtnis von Emmanuel Bove, abgefasst zwischen 1942 und 1944 im Exil in Algier. Die beiden Romane schließen inhaltlich aneinander an, und beide spielen vor dem Hintergrund des Zweiten Weltkriegs: Der Ich-Erzähler aus »Flucht in der Nacht« bricht mit einem Dutzend Kameraden aus einem deutschen Kriegsgefangenenlager aus und schlägt sich, zuletzt nur noch mit einem Gefährten, bis nach Frankreich durch. Doch auch nach seiner Rückkehr ins besetzte Paris, an den Hauptschauplatz von »Einstellung des Verfahrens«, kommt der Bove’sche Antiheld nicht zur Ruhe. Seine persönliche Tragödie wird zur Groteske: Hin und her gerissen zwischen heroischen Anwandlungen und Paranoia, dem Wunsch nach Einsamkeit und der Unfähigkeit dazu, lähmender Entschlusslosigkeit und panischer Aktivität, Hilflosigkeit und maßlosen Ansprüchen, ist er mit seinem Drang nach Freiheit und Sicherheit – obwohl ihm die Flucht nach Spanien gelingt – letztlich zum Scheitern verurteilt.
Emmanuel Bove, für seine gleichsam chirurgische stilistische Präzision von der Kritik hoch gerühmt, schildert diesen menschlichen Niedergang ungeschönt subjektiv als ein Scheitern nicht nur an der Welt, sondern vor allem an sich selbst.

»Ich weiß: das Wort ›groß‹ ist einem Schriftsteller sehr selten angemessen und oft schon gar nicht den sogenannten ›großen‹ Schriftstellern. Aber Bove ist groß.« (Peter Handke am 10. Januar 1994)

Der Übersetzer
Thomas Laux
 

BoveWahnsinnigerCoverGeschichte eines Wahnsinnigen. Erzählungen
Aus dem Französischen von Martin Zingg
Edition diá, Berlin
156 Seiten, Broschur
18,00
ISBN 978-3-86034-413-2
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Boves Protagonisten sind nicht selten einsame Menschen, die an einem kritischen Punkt ihres Lebens angelangt sind und nicht mehr weiterkommen. Ein meist geringfügiger Anlass treibt sie in Verzweiflung, meist scheitern die Versuche, das Problem zu lösen. Schicksalsergeben lassen sie sich auf das ein, was sie umtreibt, ungläubig manchmal, hadernd mit ihren Vorstellungen von einem anderen, schöneren Leben, das wieder einmal nur in der Vorstellung Bestand haben durfte. Diese Vorstellungen werden jedoch nicht denunziert, auch nicht die übermäßige Sehnsucht, sie zu verwirklichen. Meist sind es Bagatellen, die den Helden in die Quere kommen – aber so, wie Bove sie darauf reagieren lässt, wird daraus eine Tragödie, der schließlich, auf vertrackte Weise, nicht mehr zu entkommen ist.
»Das Verbrechen einer Nacht« ist der erste Text, den Emmanuel Bove schrieb. 1923 bietet er ihn der Zeitschrift »Matin« an. Die verantwortliche Redakteurin Colette ist so begeistert, dass sie die Veröffentlichung seines ebenfalls gerade fertiggestellten Romans »Meine Freunde« vermittelt, der ihn 1924 berühmt machen wird.
Knapp 90 Jahre nach dem Erscheinen der Originalausgabe 1928 liegt nun erstmals eine deutschsprachige Ausgabe der sieben Erzählungen vor.

»Seine Figuren gehen noch heute durch die Straßen, nicht nur in den zwanziger Jahren. Es gibt eine Art von trister Ewigkeit, Leute, die in der Erwartung leben, die immer warten.« (Peter Handke am 25. Oktober 1990)

Rezension von Liane Schüller: Kopfkino par excellence

Der Übersetzer
Martin Zingg, 1951 geboren in Lausanne. Studium der Germanistik, der Neueren Geschichte und der Politischen Philosophie in Basel. 1982 bis 2006 gemeinsam mit Rudolf Bussmann Herausgeber und Redakteur der Literaturzeitschrift »Drehpunkt«. Lebt als Publizist, Autor und Übersetzer in Basel.
 

BoveJournalCoverJournal – geschrieben im Winter. Roman
Aus dem Französischen von Gabriela Zehnder
Edition diá, Berlin
184 Seiten, Broschur
20,00 €
ISBN 978-3-86034-433-0
Bestellen bei Kohlibri

In tagebuchartigen Einträgen notiert der Erzähler seine Sticheleien gegen seine Frau Madeleine, um mit fast wissenschaftlicher Genauigkeit deren und seine eigenen Reaktionen zu untersuchen. Dabei werden die tiefen Abgründe dieser Beziehung eindringlich aufgedeckt. Die drastischen Selbstversuche und Reflexionen kehren sich jedoch unvermittelt gegen den Protokollanten selbst und führen zum Auseinanderbrechen der Beziehung.

»Die Ehe als kriegerisches Schauspiel. Emmanuel Bove […] ist ein Meister der Schlachtbeschreibung.« (Manuela Reichart in Berliner Zeitung vom 9. Januar 1999)

Die Übersetzerin
Gabriela Zehnder, geboren 1955, ist freiberufliche literarische Übersetzerin aus dem Französischen und Italienischen und lebt in der italienischen Schweiz. Sie übersetzte Autoren wie Ignacio Ramonet, Jean-Luc Benoziglio, Muriel Barbery, René Laporte, Adrien Pasquali, Etienne Barilier, Giuliana Pelli Grandini, Corinna Bille u. a.
 

BoveJunggeselleCoverEin Junggeselle. Roman
Aus dem Französischen von Georges Hausemer
Edition diá, Berlin
132 Seiten, Broschur
16,00 €
ISBN 978-3-86034-434-7
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Ins sonnenbeschienene Nizza hat sich Albert Guittard zurückgezogen, um die Freuden des Ruhestands, die Liebe und die Künste, zu genießen. Eines nur steht ihm im Wege: er selbst. Als eine Art Woody Allen der späten zwanziger Jahre, als stets unzufriedener Neurotiker nämlich, ist er an den Stätten des gepflegten Müßiggangs durchaus nicht in seinem Element. Schnell wird ihm denn auch das gesellschaftliche Parkett galanter Causerie und amouröser Unverbindlichkeiten zur gefährlichen Rutschbahn. Im verzweifelten Bemühen um leichtfüßige Souveränität schlittert Guittard von peinlicher zu noch peinlicherer Situation und verwickelt dabei einen Reigen angebeteter – und austauschbarer – Damen in einen wilden Eiertanz.
Mit erzählerischer Raffinesse und »unvergleichlichem Sinn für die Metamorphosen des Gemüts« (Süddeutsche Zeitung) zeichnet Emmanuel Bove das Bild eines an grotesker Fehleinschätzung seiner selbst leidenden Mannes.

Der Übersetzer
Georges Hausemer, 1957 in Differdingen (Luxemburg) geboren, pendelte als Schriftsteller, Übersetzer und Zeichner zwischen Luxemburg, einem Dorf in der Nordeifel und San Sebastián. Neben Romanen, Erzählungen, Reisereportagen und Büchern zu kulinarischen Themen liegen zahlreiche Übersetzungen aus dem Französischen, Englischen und Spanischen ins Deutsche und Luxemburgische von ihm vor, u. a. Werke von Brigitte Aubert, Emmanuel Bove, Emmanuel Carrère, Régine Deforges, Régine Detambel, Maxence Fermine, Felicitas Hoppe und B. J. Novak. Georges Hausemer starb 2018 in der Eifel.
 

BoveLetzteNachtCoverDie letzte Nacht. Roman
Aus dem Französischen von Thomas Laux
Edition diá, Berlin
136 Seiten, Broschur
16,00 €
ISBN 978-3-86034-420-0
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Arnold ist ein junger Mann Anfang zwanzig, der glaubt, einen Mann umgebracht zu haben. Seine ganze Sorge besteht nun darin, eine gute Tat zu begehen, um das vormalige Verbrechen zu sühnen. Doch wohin er auch geht und was er auch unternimmt, stets wird sein Vorhaben durch das Unverständnis oder die Eigennützigkeit der anderen durchkreuzt. So wird er bezichtigt, das Geld, das er einer trauernden Familie spenden will, selbst gestohlen zu haben. Man findet sich auf einem Kommissariat ein. Arnold, der verzweifelt nach einem Freund sucht, dem er sich anvertrauen kann, findet ihn groteskerweise erst im Polizeiinspektor Bugeaud, der es rhetorisch geschickt versteht, Arnold eine letzte Falle zu stellen.

»Der Victor Bâton aus ›Meine Freunde‹ kehrt hier als Arnold wieder, nur dass seine Tragödie jetzt ins Lächerliche gekehrt ist.« (Willi Winkler in Die Zeit vom 15. Juli 1988)

Der Übersetzer
Thomas Laux
 

BoveNeuhartCoverDie Liebe des Pierre Neuhart. Roman
Aus dem Französischen von Thomas Laux
Edition diá, Berlin
108 Seiten, Broschur
14,00 €
ISBN 978-3-86034-421-7
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Pierre Neuhart, ein kleiner Unternehmer um die vierzig, der sich auf den Abbau von Steinbrüchen konzentriert hat, lernt auf einer Soiree die siebzehnjährige Schönheit Eliane kennen und verliebt sich rettungslos in sie. Bereits nach kurzer Zeit zieht sie zu ihm, nicht zuletzt um dem Zusammenleben mit ihrer Mutter zu entrinnen. Die falschen Vorstellungen, die sich der eine jeweils vom anderen macht, verkehren die Liebesgeschichte bald in eine Leidensgeschichte, zumal die Abhängigkeit Pierres von Eliane in dem Maße wächst, wie sie ihn abfällig behandelt, schikaniert und dominiert. Nach einer tragikomischen Eifersuchtsszene weist er sie aus seiner Wohnung; Eliane geht, offensichtlich ungerührt.
Doch nun ist Pierre Neuhart erst recht verloren: Eliane wird jetzt vollends zu seinem Lebensinhalt. Sie und ihre Liebe in grotesker Weise stilisierend, gerät er immer tiefer in Wahnvorstellungen und verkommt zusehends.
Nach einigen Jahren trifft er Eliane zufällig in einer elenden Kneipe wieder. Sie ist ebenfalls ziemlich abgerissen, eine gescheiterte Schauspielerin. Sie hat auch jetzt nicht das geringste Interesse für ihn.
Eine typische Bove-Geschichte, schlimm und faszinierend.

»Eine Synthese aller Elemente meines Werkes.« (Emmanuel Bove)

Der Übersetzer
Thomas Laux
 

BoveMannCoverEin Mann, der wusste. Roman
Aus dem Französischen von Gabriela Zehnder
Edition diá, Berlin
172 Seiten, Broschur
20,00 €
ISBN 978-3-86034-436-1
Bestellen bei Kohlibri

Maurice Lesca wohnt mit seiner Schwester Emily in einer kleinen Wohnung an der Rue de Rivoli in Paris. Einst war er Arzt ohne Berufung, heute geht er keiner Beschäftigung mehr nach. Er ist arm und lebt von den gelegentlichen Zuwendungen einiger großzügiger Bekannter aus früheren Zeiten. Was hat es mit seiner jämmerlichen Untüchtigkeit und seiner unbeholfenen Art auf sich, die er im Umgang mit seiner Schwester etwa oder mit Madame Male, die er regelmäßig in ihrem Buchladen besucht, so meisterhaft einzusetzen versteht? Geld ist ihm gleichgültig. Behauptet er. Und doch spinnt sich das ganze Geschehen um eine Intrige – oder ist es doch keine Intrige? –, bei der Geld im Spiel ist. Was geht hier vor? Wer ist Maurice Lesca?

»Der Schriftsteller als Stoffsammler im eigenen Leben.« (Manuela Reichart in Berliner Zeitung vom 9. Januar 1999)

Die Übersetzerin
Gabriela Zehnder
 

suhrkampfreundeMeine Freunde
Aus dem Französischen von Peter Handke
Suhrkamp Verlag, Berlin
Bibliothek Suhrkamp 744
209 Seiten, Pappband
15,95 €
ISBN 978-3-518-01744-9

In seinem Roman schildert Bove einen Abschnitt aus dem Leben des Victor Bâton, eines Kriegsinvaliden, der mit seiner niedrigen Rente im Paris der zwanziger Jahre lebt und sich nichts sehnsüchtiger wünscht, als einen Freund zu haben, um seiner Einsamkeit zu entrinnen. Die Versuche, die Bâton in dieser Richtung unternimmt, scheitern jedoch alle: Am Ende lebt er, nachdem ihm sein Dachzimmer gekündigt wurde, in einem heruntergekommenen Hotel.

Mehr bei Suhrkamp
 

BoveMenschenCoverMenschen und Masken. Roman
Aus dem Französischen von Uli Aumüller
Edition diá, Berlin
112 Seiten, Broschur
14,00 €
ISBN 978-3-86034-430-9
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Paris, Hotel Gallia, ein festlich geschmückter Saal. Einen triumphalen Einzug hat sich Andre Poitou, arrivierter Schuhfabrikant im Ruhestand, schon im Voraus in den glühendsten Farben ausgemalt: Hier soll ihm das Kreuz der Ehrenlegion verliehen werden, und hier will er vor allem einen Neuanfang in seinem Leben feiern. Schuhproduktion und Bienenfleiß hinter sich lassend, plant er nun, endlich seine »Jugend« zu genießen. Doch statt freudiger und stimmungsvoller Feierlichkeiten stehen schonungslose Entlarvung und Peinlichkeiten vom Feinsten auf dem Programm. Maske um Maske wird gelüftet. Mit virtuoser Konsequenz und Sprachgenauigkeit entlarvt Bove die trügerische Idylle einer Gesellschaft, die sich vornehmlich durch ihre Kleinheiten und Begehrlichkeiten definiert.

»Wenn der Satz gilt, dass in der poetischen Literatur vor allem die Struktur eines Werkes über sein Gelingen entscheidet, dann ist ›Menschen und Masken‹ auf meisterhafte Weise gelungen und ein nur vom Umfang her kleines Stück großer Literatur.« (Süddeutsche Zeitung)

Die Übersetzerin
Uli Aumüller lebt als Übersetzerin und Filmemacherin in Berlin. Aus dem Französischen übersetzte sie u.a. Werke von S. de Beauvoir, J.-P. Sartre, A. Camus, M. Kundera, aus dem Englischen S. Hustvedt und J. Eugenides.
 

BoveMordCoverDer Mord an Suzy Pommier. Kriminalroman
Aus dem Französischen von Barbara Heber-Schärer
Edition diá, Berlin
148 Seiten, Broschur
18,00 €
ISBN 978-3-86034-437-8
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Suzy Pommier, eine gefeierte Schauspielerin, wird nach der Premiere ihres neuen Films erdrosselt in ihrer Badewanne aufgefunden – in genau derselben Stellung, in der ihr Mörder sie auch im Film zurückließ. Erst steht der Freund von Suzy Pommier, dann der Filmdarsteller des Liebhabers unter dringendem Tatverdacht, bis der junge ehrgeizige Inspektor Hector Mancelle, der jede kleinste Geste, jedes Wimpernzucken registriert und sich mit schnellen Lösungen nicht zufriedengibt, die wahre Inszenierung dieses Mordes durchschaut.
Obwohl dieser Kriminalroman der klassischen Dramaturgie seines Genres folgt, trägt er doch unverkennbar die Handschrift seines Autors. Die Diskrepanz zwischen dem Selbstanspruch der Bove’schen Figuren und ihrer Wirklichkeit – Grundkonflikt vieler seiner Romane – ist auch hier das Movens des Handelns, setzt das tödliche Scheitern in Gang.

Die Übersetzerin
Barbara Heber-Schärer, geb. 1945, studierte Romanistik und Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft. Seit 1994 Lektorin und Literaturübersetzerin, gelegentlich auch Autorin. Sie übersetzte u. a. Werke von Leslie Kaplan, Paul Ricœur und Michèle Desbordes, zuletzt (zusammen mit Claudia Steinitz) »Der patagonische Hase« von Claude Lanzmann. Barbara Heber-Schärer lebt in Basel.
 

BoveSchuldundGewissensbissSchuld und Gewissensbiss. Ein Roman und neun Erzählungen
Aus dem Französischen und mit einem Nachwort von Thomas Laux
Lilienfeld Verlag, Düsseldorf
Lilienfeldiana Band 24
176 Seiten, Halbleinen, Fadenheftung, Leseband
20,00 €
ISBN 978-3-940357-69-4

Sie sind ein junges, gewiss auch seltsames Paar, Pierre Changarnier und seine Freundin Violette. Changarnier lebt in einem schäbigen Hotelzimmer und ist arm, doch weiß er auch, dass in seinen vier Wänden nichts passieren wird, was seine Situation verändern könnte. Also macht er sich zusammen mit Violette auf, »dem Glück entgegenzugehen, da es nun mal nicht zu uns kommt«. Ihr Streifzug durchs nächtliche verschneite Paris verläuft aber anders als gedacht. Als sich ein kleiner Mann an ihre Fersen heftet und Changarnier ihn nicht abschütteln kann, kommt es zu einem Gewaltausbruch. Der Mann fällt zu Boden, und Changarnier glaubt, ihn umgebracht zu haben …
Die neun bisher unbekannten Erzählungen schildern dagegen den braven Irrsinn der Normalbürger in Friedens- und Kriegszeiten. Aber ob es um die noch einzutreibenden Schulden eines Toten, peinlich gewordene Eltern oder einen zudringlichen Witwentröster geht – auch diese erstmals übersetzten Geschichten sind Bove in kühl-ironischer Bestform.

»Gewohnt souverän hat Laux auch diesen Bove verdeutscht. ›Schuld‹ ist fast ein Bove-Konzentrat, geeignet für Bove-Anfänger, obligatorisch für Bove-Liebhaber.« (Steffen Richter in Neue Zürcher Zeitung vom 26. August 2010)

Der Übersetzer
Thomas Laux

Mehr bei Lilienfeld
 

BoveStiefsohnCoverDer Stiefsohn. Roman
Aus dem Französischen von Gabriela Zehnder
Edition diá, Berlin
348 Seiten, Broschur
28,00 €
ISBN 978-3-86034-435-4
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In dem Roman »Der Stiefsohn« wird Schritt um Schritt das Innere eines Einzelgängers nach außen gekehrt, es ist der wohl autobiographischste des Autors, eine Art Selbstentblößung. Immer tiefer wird man in den ganz eigenen Kosmos Bove’scher Unentrinnbarkeit gezogen, immer gebannter folgt man dem unsteten Leben zwischen großbürgerlichem Wohnambiente am Boulevard du Montparnasse und spießiger Vorstadtwelt, zwischen Pariser Hotelzimmern und Hinterhofambiente. Eindringlich entfalten sich Charaktere, offenbaren sich Seelenlandschaften. Der Schlüsselroman eines großen europäischen Schriftstellers.

»Bove spinnt ein kompliziertes Netz aus Abhängigkeiten und beobachtet aus großer Distanz, wie seine Figuren sich immer tiefer ins Lächerliche verstricken.« (Eva Simon in Spiegel Special 4/2002)

Die Übersetzerin
Gabriela Zehnder
 

BoveVaterCoverEin Vater und seine Tochter. Roman
Aus dem Französischen von Gabriela Zehnder
Edition diá, Berlin
64 Seiten, Broschur
12,00 €
ISBN 978-3-86034-429-3
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Jean-Antoine About ist der wenig präsentable Held dieser großen kleinen Erzählung, und sein Name ist Programm: Er ist »à bout«, am Ende, fertig mit sich und der Welt. Oder zumindest fast; denn als eines Tages ein Telegramm seiner vor vielen Jahren verstoßenen Tochter Edmonde eintrifft, schöpft der verwahrloste alte Mann Hoffnung auf ein gemeinsames Leben, auf Liebe und Vergebung. Er lässt sein Leben Revue passieren: seine jungen Jahre, in denen er Außergewöhnliches zu vollbringen hoffte, seine Ehe mit der wesentlich jüngeren Marthe, seine Hingabe an sein einziges Kind, die Tochter Edmonde – eine Geschichte des Scheiterns.
Und dann kommt die Tochter zurück. Wiederum geht der Protagonist »à bout«, bis zum Äußersten.

»Emmanuel Bove ist längst kein Geheimtipp mehr. Wem es gelingt, dieses große Stück Literatur in die Hände zu bekommen, der wird es entdecken – empfinden – und sich verlieben.« (Julia Franck in tip)

Die Übersetzerin
Gabriela Zehnder
 

Bove-Verbundete-CoverDie Verbündeten. Roman
Aus dem Französischen von Thomas Laux
Edition diá, Berlin
262 Seiten, Broschur
26,00 €
ISBN 978-3-86034-424-8
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In »Die Verbündeten«, einem seiner Hauptwerke, das 1927 in Paris erschienen ist, porträtiert Emmanuel Bove seine Mutter und seinen Bruder Léon, die sich im Kampf gegen ihr Schicksal zusammengetan hatten.
Geld, eine wahre Obsession im Leben und Werk Emmanuel Boves, ist auch hier eines der wichtigsten Themen. Seine Beziehung zu Mutter und Bruder war lebenslang schwer davon belastet, dass die beiden ihn als ihren Ernährer betrachteten – ihn, den Schriftsteller, der selbst kaum über die Runden kam.
Radikal und schonungslos zeigt Bove seine Figuren in ihrer Unfähigkeit zu handeln, in ihrem ausweglosen Scheitern. Peter Handke, ein großer Bewunderer Emmanuel Boves, meinte zu »Die Verbündeten«: »Ich könnte so ein Buch nicht schreiben. Man bräuchte viel Mut dazu.«

»Bove-Leser haben eines gemeinsam: Sie werden süchtig, und je mehr sie lesen, nach desto mehr verlangen sie.« (Wolfgang Matz in Die Zeit vom 14. Dezember 2000)

Der Übersetzer
Thomas Laux
 

Was ich gesehen habe. Erzählung
Aus dem Französischen von Helke Voß-Becher
Mit einem Nachwort von Katharina Weiss
Golden Luft Verlag, Mainz
24 Seiten, englische Broschur, Fadenheftung
12,00 €
ISBN 978-3-9818555-2-4

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